Feenkrebse
pflanzen sich nicht parthenogenetisch fort, es kommen stets
2 Geschlechter vor. Beide Geschlechter sind morphologisch
sehr gut zu unterscheiden. Während Männchen kleine
Antennen am Kopf besitzen, mit denen sie die Weibchen bei
der Paarung festhalten können, weisen Weibchen gut
sichtbare schillernde Eiersäckchen am Hinterleib auf.

Männchen |

Weibchen |
Nach
der Paarung lässt das Weibchen die befruchteten Zysten
einfach auf den Bodengrund fallen. Die Elterntiere sterben
nach der Paarung recht schnell ab, hinterlassen jedoch tausende
Eier, die die nächste Generation sichern. Feenkrebs-Zysten
können jahrelang im Boden überdauern. Sind die
Bedingungen ideal, schlüpfen sie sehr rasch und eine
neue Population beginnt den Kreislauf des Lebens. |