Triopsarten und ihre Besonderheiten
Die goldenen Feenkrebse-Regeln
 

Feenkrebse sind wesentlich empfindlicher als Triops oder andere Urzeitkrebse. Daher sollte man unbedingt folgende Punkte beachten:

 
1. Anzucht nur in kleinen Gefäßen
Auch Feenkrebse sollten generell erst in einer durchsichtigen Schale mit maximal 3 Litern Wasser (es empfiehlt sich hier die Faunabox I) angezogen werden. Ab einer Länge von etwa 1.5 cm kann man sie langsam an ein größeres Becken gewöhnen.
 
2. Das richtige Wasser verwenden
Hier verhält es sich genau umgekehrt zu den Triops. Feenkrebse sollten möglichst in sauberem Regenwasser oder gefiltertem Teichwasser aufgezogen werden. Steht dieses nicht zur Verfügung, so kann man auf demineralisiertes, notfalls auch auf destiliertes Wasser zurückgreifen. Bitte darauf achten, dass die Aquarientauglichkeit auf der Flasche vermerkt ist.
 
3. Nichts als Wasser und Ansatz
Auch bei Feen gilt: Nur Wasser und Zuchtansatz ins Anzuchtbecken. Alles andere hat darin nichts verloren!
 
4. Die richtige Temperatur
Temperaturschwankungen sind für Feenkrebse im Bereich von +/- 5° C nicht sehr dramatisch. Die ideale Anzuchttemperatur liegt bei 26° (streptocephalus)
 
5. Wenig Futter
Feenkrebse sollten noch weniger als Triops gefüttert werden. Alle paar Tage ein wenig Algenpulver genügt schon!
 
6. Keine Wasserwechsel
Feenkrebse vertragen keine großen Wasserwechsel. Sollen Feenkrebse ein größeres Heim beziehen, gibt man am besten die Tiere mitsamt Anzuchtwasser in das neue Becken und füllt langsam mit aufbereitetem Leitungswasser auf (über mehrere Stunden!). Verdunstetes Wasser braucht nur regelmäßig aufgefüllt zu werden.